Spielbericht HSG Mörlen – HSG Wettertal

Im letzten Spiel des Jahres musste sich die HSG Wettertal bei der HSG Mörlen mit 25:29 geschlagen geben. Trotz des Vorsatzes, das Jahr mit einer engagierten Leistung zu beenden, blieb der Auftritt der Gäste insgesamt hinter den Erwartungen zurück.Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. Wettertal hielt in der Anfangsphase gut mit und konnte durch Treffer von Tauchmann und Kaus mehrfach in Führung gehen. Doch schon früh zeigte sich ein Problem, das sich durch das gesamte Spiel ziehen sollte: Das Angriffsspiel der Gäste war zu statisch. Viele Aktionen liefen quer, das Tempo fehlte und klare Durchbrüche blieben selten. Mörlen nutzte diese Schwächen konsequent aus. Die Heimmannschaft agierte deutlich giftiger, war präsenter in den Zweikämpfen und setzte Wettertal immer wieder unter Druck. In der Folge zog Mörlen Mitte der ersten Halbzeit davon und erspielte sich bis zur Pause eine 15:11-Führung.

 

Auch im zweiten Durchgang gelang es der HSG Wettertal nicht, das Spiel entscheidend zu drehen. Zwar kämpften sich die Gäste zwischenzeitlich wieder heran, doch immer wenn Hoffnung aufkam, setzte Mörlen einen Nadelstich. Besonders in Überzahlsituationen ließ Wettertal zu viele Chancen liegen und brachte die eigenen PS weiterhin nicht aufs Feld. Hinzu kamen mehrere Zeitstrafen auf beiden Seiten, die den Spielfluss immer wieder unterbrachen. Während Mörlen diese Phasen besser nutzte, fehlte den Gästen die letzte Konsequenz im Abschluss. Die Gastgeber bauten ihre Führung zeitweise auf sieben Tore aus und brachten den Vorsprung am Ende souverän über die Zeit.

Unterm Strich steht für die HSG Wettertal eine Niederlage, die vor allem auf ein zu langsames und ideenarmes Angriffsspiel zurückzuführen ist. Die HSG Mörlen war insgesamt aggressiver, entschlossener und verdiente sich den Heimsieg.

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